17. Februar 2004
Tag 8 (21. Januar) in meiner eigenen Wohnung und warmes/heißes Wasser gab’s plötzlich nicht mehr. Natürlich am ersten der drei Feiertage. Es kam nur eiskaltes Wasser aus der Leitung und meine Landlady meinte, der Mechaniker kommt in drei Tagen, nach den Feiertagen. Glücklicherweise kam er schon am nächsten Morgen und alles war wieder in Ordnung.
Tag 34 (16. Februar) und das Klo funktioniert nicht mehr. Der Abfluss hat von Anfang an nicht richtig funktioniert. Es ist auf sehr vielen öffentlichen Klos verboten, das Klopapier ins Klo reinzutun, weil die Leitungen Koreas dies nicht richtig verkraften können. Ich befürchte, dass dies auch der Fall bei meinem Klo sein wird. Ja, wo tut man denn das gebrauchte Papier hin? In den Mülleimer, natürlich. Mm… man gewöhnt sich wohl an allem. Die komischen Bodenklos sind gar nicht mehr so schlimm, wie ich am Anfang dachte.
Bis jetzt hab ich hier zwei BMW’s, einen Mercedes Benz, sechs Saabs (na gut, ich hab ein Auge für die Saabs..), einen Cadillac und einen Lamborghini gesehen. In Korea fährt man KIA oder Hyundai.
Es ist mir eben eingefallen, dass es sich wirklich gelohnt hat, sich bei der Finnischen Botschaft anzumelden, als ich hier ankam. Nicht nur, weil sie sich ums Evakuieren kümmern würde im Falle einer Krise, aber sie hat uns auch zum Finnischen Unabhängigkeitstag ins Grand Ballroom des Seoul Hilton Hotels am 5. Dezember (der eigentliche Feiertag wäre am 6.) eingeladen. Essen und Getränke umsonst, kann es noch besser werden? Ich hab dort auch andere FinnInnen, die sich in Seoul oder woanders in Korea aufenthalten, getroffen; es waren auch viele Botschafter anderer Länder dort. Der Botschafter von Kuwait ist die nächste Woche nach Wien, Österreich umgezogen und meinte, wir sollten ihn anrufen, falls wir mal dorthin kommen… sicher.
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